Bitte wählen Sie Ihr Land und die gewünschte Sprache aus

 
Uzin Youtube channelFacebook Page
Award-Logo
 

 Haben Sie Fragen?

Wenn Sie weitere Informationen wünschen, rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail. 

 zum Kontaktformular 
 
 

Merkliste (0)

 
 

Schule bald geschafft? Mit uns haben Sie Freude und Erfolg im Berufseinstieg.

Fast jeder Dritte unserer Kolleginnen und Kollegen hat die Ausbildung bei uns abgeschlossen, unter anderem unser Vorstandsvorsitzender Herr Thomas Müllerschön. Starten Sie Ihre eigene Erfolgsgeschichte. Mit uns! 

 

 

 

Interesse an unseren Berufsprofilen

Das sind Ihre Zukunftsperspektiven bei uns

Diese Besonderheiten erwarten Sie bei unserer Ausbildung

Interviews

alle ausklappen alle schließen

Sibel Aral: Auslandsaufenthalt im Rahmen der Ausbildung

Wie kam es zu Ihrer Reise nach Haaksbergen?

Da wir Azubis selbst entscheiden können in welcher Tochtergesellschaft wir unseren Auslandsaufenthalt verbringen möchten, habe ich mich für die „grünste Fabrik“ Europas - Unipro bv in Haaksbergen – entschieden. Bestärkt hat mich meine Entscheidung durch zahlreiche Empfehlungen von Kolleginnen und Kollegen, die bereits vor Ort waren.


Mit welchen Erwartungen und welchem Ziel sind Sie nach Haaksbergen aufgebrochen?

Durch den Aufenthalt in Haaksbergen wollte ich mich persönlich weiterentwickeln und neue Erfahrungen sammeln. Außerdem wollte ich einen Einblick in eine andere Arbeitswelt und eine andere Kultur bekommen.

Was können Sie uns über Unipro bv erzählen und was waren Ihre Aufgaben?

Mir war bereits im Voraus bewusst, dass Unipro bv die „grünste Fabrik“ Europas ist, dennoch hat es mich doch sehr überrascht wie modern, hell und nachhaltig das Gebäude gebaut wurde. Nähere Informationen über das Gebäude und dessen Bauart bekam ich von Maurice Beijk durch eine kurze Präsentation, gefolgt von einer Werksführung.
In den zwei Wochen, die ich in Holland verbringen durfte, war ich in den Bereichen Produktmanagement und Marketing tätig. Zu meinen Aufgaben zählten mithilfe von „Typo 3’’ die englische und deutsche Homepage zu überarbeiten, Referenzen von verschiedenen Ländern auf die Homepage zu stellen, Produktdatenblätter anzulegen oder mit deutschen Kunden zu telefonieren. Auch habe ich einen Einblick in die Forschung und Entwicklung von Unipro bv bekommen. So gestalteten sich die zwei Wochen sehr abwechslungsreich.
Durch die Hilfsbereitschaft von den Kolleginnen und Kollegen hatte ich keine Probleme mich gut einzufinden. Zum gemeinsamen Mittagessen finden sich alle Kollegen zur Pause in der Kantine ein. Täglich werden leckere Suppen und frische Salate angeboten. Beeindruckt hat mich auch, dass Unipro derzeit fünf geistig beeinträchtigte Menschen beschäftigt.


Was haben Sie als die größten Unterschiede zum deutschen Alltag wahrgenommen?

Sicherlich war einer der größten Unterschiede zu dem mir bekannten Arbeitsalltag, dass alle Kollegen bei Unipro auf der Basis der Vertrauensarbeitszeit arbeiten. So können Sie ihren Tag selbst einplanen und ihre Arbeitszeiten selbst festlegen. Dafür fällt die Mittagspause kürzer aus als in Ulm. Ein weiterer gewöhnungsbedürftiger Unterschied ist, dass sich alle Mitarbeiter und auch leitende Angestellte duzen.


Und wie haben Sie Land und Leute erlebt?

Beeindruckt hat mich hat die Bauart der Häuser mit den großen Fenstern, die sich perfekt in die Umgebung eingepasst haben. Auffällig waren auch die vielen Fahrräder, die auf den Straßen unterwegs waren, was aber auch dem Wetter geschuldet sein konnte. Zu meiner Freude schien die ganzen zwei Wochen die Sonne. Die Menschen machten auf mich einen sehr freundlichen und hilfsbereiten Eindruck.


Was haben Sie in Ihrer Freizeit unternommen?

Da Haaksbergen in der Nähe der Stadt Enschede liegt, bot es sich an diese näher zu betrachten. Die  Stadt Enschede ist sehr groß und es gab dementsprechend gute Einkaufsmöglichkeiten. Außerdem ging ich mit zwei Kolleginnen zum Abendessen nach Enschede.


Was waren denn Ihre größten Herausforderungen?

Eine der größten Herausforderungen war, dass ich den Kollegen so behilflich wie möglich sein wollte, obwohl ich nur für zwei Wochen dort war. Außerdem hatte ich Bedenken, dass ich mich in der Gegend nicht zurechtfinden würde. Erschwerend kam hinzu, dass die Straßen teilweise durch Baustellen gesperrt waren.


Und was haben Sie für sich mitgenommen?

Ein Auslandsaufenthalt verändert in jedem Fall die Sicht auf die Dinge. Er macht offen für neue Kulturen, Sprachen und Menschen. So knüpft man neue Kontakte und lernt dabei auch noch selbstständiger zu werden, da man auf sich alleine gestellt ist.


Was möchten Sie sonst noch loswerden?

Ich wurde von allen Kollegen sehr herzlich aufgenommen, was sehr wichtig für mich war. Die zwei Wochen bei Unipro waren sehr spannend und ich habe neue Einblicke bekommen. Mit einigen der Kollegen von dort werde ich weiterhin in Kontakt bleiben. Ein Auslandsaufenthalt in der „grünsten Fabrik“ Europas kann ich deshalb allen Azubis weiterempfehlen. Vielen Dank an die Uzin Utz AG, welche uns diese Chance gibt Tochtergesellschaften im Ausland zu besuchen und uns somit Einblicke in fremde Länder und Kulturen ermöglicht.


Dank je wel!


Das Interview wurde im Juli 2017 geführt.

 

Nina Fideler, Sozialpraktikum

Nina Fideler war in ihrer Sozialpraktikumswoche fünf Tage in der Behindertenschule der Franziskus Stiftung in Ingerkingen tätig. Hier werden Jugendliche im Alter von 14 bis 20 Jahren unterrichtet.

Welche Erwartungen hatten Sie an das Sozialpraktikum?

Es sollte mir einen Einblick in den Schulalltag von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung geben.

 

Wussten Sie was auf Sie zukommt?

Nein, ich wollte die Situationen auf mich zukommen lassen und möglichst viele neue Erfahrungen und Eindrücke sammeln.

Was waren Ihre Aufgaben?

Ich habe die Jugendlichen im Unterricht betreut und half ihnen bei alltäglichen Dingen, wie zum Beispiel dem Anziehen der Schuhe. Außerdem stand ich ihnen im Unterricht zur Seite, hier durfte ich ihnen beim Zuordnen von Gegenständen und Bildern behilflich sein sowie beim Malen und Basteln oder auch beim Sport ihnen Hilfestellung leisten.

Wie kann man sich einen typischen Tagesablauf in der Einrichtung vorstellen?

Jeden Montagmorgen gibt es einen großen „Morgenkreis“ mit allen Schülern der Franziskus Stiftung. Hierbei wird eine Geschichte vorgelesen, Lieder gesungen oder gebetet. Danach gehen die Schüler zurück in ihre Klassen und besprechen den anstehenden Stundenplan. Da manche Schüler kaum bis gar nicht sprechen können, wird viel mit Piktogrammen und Wortkarten gearbeitet. Zu den Unterrichtsfächern zählen Religion, freie Stillarbeit, Werkstatt, Sport, Kochen und AGs. Jedoch ist es ein anderer Unterricht als ich ihn kenne. In der Regel teilen die Lehrer den Schülern verschiedene Aufgaben zu, diese sind an die Fähigkeiten des jeweiligen Schülers angepasst. In der Mittagspause bekommen die Schüler eine warme Mahlzeit in der Kantine. Am Ende des Schultages gehen die meisten Jugendlichen zurück in ihre Wohngruppen, die sich ein Gebäude weiter befinden. Die Schüler, die daheim wohnen, werden mit Bussen abgeholt.  

Was hat Ihnen besonders Spaß gemacht?

Der abwechslungsreiche Unterricht hat mir sehr viel Freude bereitet. Es ist bemerkenswert wie individuell die Lehrer die einzelnen Lerninhalte den Jugendlichen vermitteln. Außerdem hat es sehr viel Spaß gemacht, sich mit den Jugendlichen zu beschäftigen, auch wenn dies oftmals ohne Worte geschah.

Würden Sie die Teilnahme am Sozialpraktikum weiterempfehlen?

Auf jeden Fall! Solche Erfahrungen lassen die Hemmschwelle sinken und man verliert die Angst, dass man sich gegenüber Menschen mit einer Einschränkung falsch verhält.

Was möchten Sie sonst noch loswerden?

Ich finde es toll, dass wir Azubis im Rahmen unsere Ausbildung, so eine tolle Chance bekommen. Eines ist sicher, diese Woche werde ich nie vergessen. Vielen Dank an die UZIN UTZ AG, die uns dieses Sozialpraktikum ermöglicht hat. 

Das Interview wurde im März 2017 geführt.

Sibel Aral, Sozialpraktikum

Sibel Aral war in ihrer Sozialpraktikumswoche fünf Tage im Dreifaltigkeitshof in Ulm im Bereich Therapie tätig.

Wussten Sie was auf Sie zukommt?

Zu Beginn meines Praktikums hatte ich einige Befürchtungen und Zweifel hinsichtlich des Praktikumsverlaufes. Meine größte Furcht bestand darin, dass im Heim eher eine betrübte Stimmung herrscht. Sprich die Heimbewohner eher deprimiert und schlecht gelaunt sein könnten. Doch bereits am ersten Tag konnte ich mich vom Gegenteil überzeugen und feststellen, dass die Bewohner sehr glücklich und zufrieden in ihrem Umfeld waren.

Was waren Ihre Aufgaben?

Meine Aufgaben während meines einwöchigen Aufenthalts waren sehr vielseitig. Jede Woche wurde von den Betreuern der Therapie-Abteilung ein Beschäftigungsangebot für die Bewohner erstellt. Dieses wurde täglich an den einzelnen Vor- und Nachmittagen durchgeführt und umfasste eine Dauer von 1,5 Stunden. Während meines Aufenthalts durfte ich an den einzelnen Seminaren teilnehmen. Außerdem hatte ich sehr engen Kontakt zu den Bewohnern und besuchte sie regelmäßig.

Wie kann man sich einen typischen Tagesablauf in der Einrichtung vorstellen?

Meine Aufgaben während des einwöchigen Praktikums waren sehr vielseitig. Jeden Morgen trafen sich die Betreuer und tauschten sich über die Themen der Seminare aus, die für den jeweiligen Tag geplant waren. Jeder Betreuer war für zwei Ebenen zuständig.

Um 09:30 Uhr wurden dann die Bewohner geholt, die sich am Tag zuvor für die Seminare angemeldet hatten. Die Therapie umfasste mindestens eine Dauer von 2 Stunden. Es wurde z. B. gemeinsam gebastelt, gespielt und  gesungen.

Danach wurden die Bewohner in den Speissaal gebracht, dort nahmen sie gemeinsam ihr  Mittagessen zu sich. Gegen 15 Uhr wurden dann die Seminare fortgesetzt. Nachmittags fanden Veranstaltungen wie z. B. gemeinsames Singen und kreatives Gestalten statt. Nach der Beendigung der Seminare wurden die Bewohner zurück in ihre Stockwerke gebracht.

Was hat Ihnen besonders Spaß gemacht?

Ich konnte in dieser Woche sehr viel mitnehmen. Besonders viel Spaß haben mir die persönlichen Gespräche mit den Bewohnern gemacht. So haben sich viele nicht auf ihre Zimmer zurückgezogen, sondern ihre Zeit mit uns verbracht.

Das Praktikum hat ebenso mein Selbstvertrauen gestärkt. Ich habe gemerkt, dass ich mit meinen Ideen anderen Menschen eine Freude bereiten kann.

Würden Sie die Teilnahme am Sozialpraktikum weiterempfehlen?

Ja! Durch das Praktikum konnte ich jede Menge neue Erfahrungen sammeln. Ich denke, dass ein Praktikum im sozialen Bereich jeden unheimlich weiterbringt. Ganz unabhängig von der Frage, ob man einmal in diesem Berufsfeld tätig sein wird oder nicht. Für mich hat sich eine ganz neue Sichtweise auf psychisch kranke Menschen ergeben. Mir wurde bewusst, dass es ein Geschenk ist, gesund zu sein. Somit kann ich ein solches Praktikum nur weiterempfehlen, da es den persönlichen Horizont erweitert.

Was möchten Sie sonst noch loswerden?

Ein solches Praktikum ist auf alle Fälle eine Erfahrung wert. Vielen Dank an die Uzin Utz AG für die Ermöglichung dieses sehr schönen Einblicks.

 

Das Interview wurde im März 2017 geführt.

Patricia Hofmann, Sozialpraktikum

 

Patricia Hofmann war in ihrer Sozialpraktikumswoche fünf Tage im Dreifaltigkeitshof in Ulm im Bereich Therapie tätig.

Welche Erwartungen hatten Sie an das Sozialpraktikum?

Es sollte mir Einblicke in ein soziales Berufsfeld geben und meine Sozialkompetenzen erweitern. Des Weiteren erhoffte ich mir, mich durch das Praktikum selbst zu fordern und zu fördern.

Wussten Sie was auf Sie zukommt?

Zu Beginn wusste ich nicht genau was auf mich zukommt. Es war mir allerdings bewusst, dass Situationen auftreten könnten, die mich eventuell belasten werden.

Was waren Ihre Aufgaben?

Ich unterstützte die Betreuer bei ihren täglichen Aufgaben. Das heißt, wir beschäftigten die Seniorinnen und Senioren vormittags und nachmittags. Angeboten wurden verschiedene Programme, wie zum Beispiel Gymnastikübungen, Brettspiele, Erinnerungsarbeit, usw. Zusätzlich durfte ich einen Bewohner zu seinem Arzttermin begleiten, was ebenfalls eine sehr interessante Erfahrung war.

Wie kann man sich einen typischen Tagesablauf in der Einrichtung vorstellen?

Der Arbeitstag begann für mich um neun Uhr. Jeden Morgen saßen alle Betreuer zusammen und besprachen, was sie am jeweiligen Tag für die Bewohner geplant hatten. Gegen halb zehn begaben sich die Mitarbeiter der Therapie auf die jeweiligen Stockwerke und holten die Bewohner ab. Natürlich wurde keiner gezwungen am Programm teilzunehmen. Bis ca. halb 12 wurden die Beschäftigungstherapien durchgeführt, anschließend gab es für die Bewohner Mittagessen. Hier halfen die Betreuer oft beim Verteilen, allerdings dürfen sie das Essen nicht eingeben. Gegen 15 Uhr ging das Programm weiter. Zwischenzeitlich bereiteten die Betreuer die Materialien für ihre Vorhaben vor. Nachmittags fanden oft Veranstaltungen (z. B. gemeinsame Singrunde) im großen Saal statt, zu der alle Bewohner herzlich eingeladen waren, wenn sie fit genug waren und Lust dazu hatten. Gegen 17 Uhr war dann das Programm meistens vorbei und man brachte die Senioren wieder auf ihr Stockwerk zurück.

Was hat Ihnen besonders Spaß gemacht?

Es war schön zu sehen, wie sich die Bewohner gefreut haben, wenn man sich mal kurz zehn Minuten Zeit nahm, um sich mit ihnen zu unterhalten. Es entstanden oft sehr interessante Gespräche, in denen Sie von früher erzählten und wiederum wissen wollten wie das denn heute alles sei. So lernten beide Seiten voneinander.

Würden Sie die Teilnahme am Sozialpraktikum weiterempfehlen?

Ja, auf jeden Fall! Es war eine sehr interessante und lehrreiche Woche. Nun weiß man wirklich zu schätzen, was Menschen in sozialen Berufen tagtäglich leisten und ich habe den größten Respekt davor.

Was möchten Sie sonst noch loswerden?

Ich finde es toll, dass die Uzin Utz AG uns so etwas ermöglicht. Dadurch zeigt auch sie wieder einmal ihre soziale Seite.

 

Das Interview wurde im Februar 2017 geführt.

Maximilian Netzer, Sozialpraktikum

Maximilian Netzer war in seiner Sozialpraktikumswoche fünf Tage in der Franziskus Stiftung in Schemmerhofen / Ingerkingen tätig. Hierbei handelt es sich um eine Behindertenschule mit Kindern im Alter von 14 bis 20 Jahren.

Welche Erwartungen hatten Sie im Vorfeld?

Ich wusste nicht was auf mich zukommt. Ich wollte mich überraschen lassen, die Eindrücke auf mich wirken lassen und mir dann im Nachhinein eine Meinung bilden.  

Was waren Ihre Aufgaben?

Zum einen betreute ich die Kinder im Unterricht, zum anderen half ich Ihnen bei sehr alltäglichen Dingen helfen. Im Unterricht ist mir aufgefallen, dass die Lerninhalte sehr ähnlich zu denen in einer Regelschule sind. Die Kinder werden in Fächern wie Deutsch, Englisch und Mathe unterrichtet. Ein weiteres Tätigkeitsfeld war die außerschulische Betreuung, dazu gehörten Aufgaben, wie das Helfen beim Umziehen der Kinder.

Was hat Ihnen besonders Spaß gemacht?

Es ist interessant, zu erfahren wie der Alltag der Kinder aussieht. Mich macht es besonders glücklich, wenn man merkt, wie dankbar diese Menschen sind. Meistens genügen dazu schon Kleinigkeiten. Bemerkenswert sind ebenso die Unterhaltungen, die man mit ihnen führen kann. Dabei wird einem bewusst, dass diese Menschen trotz körperlicher oder geistiger Einschränkung genauso am Leben teilhaben, wie wir alle.  

Wie kann man sich einen typischen Tagesablauf in der Einrichtung vorstellen?

Der Tag in der Franziskus Stiftung beginnt mit einem Morgenkreis, dabei wird eine Geschichte vorgelesen und gebetet. Im Anschluss wird auf eine Tafel der Stundenplan für diesen Tag geschrieben. Dieser wird in freier Stillarbeit bearbeitet, dadurch können die Kinder in ihrem eigenen Tempo für sich arbeiten. Nach dem Unterricht begibt man sich zum Nachbarhof. Dieser beherbergt zwei Pferde, um die sich die Kinder kümmern. Neben Stall ausmisten, gehört auch das Ausführen der Pferde zu ihren Aufgaben. Man kann es den Kindern ansehen, wie viel Spaß ihnen die Arbeit mit den Tieren macht. Ein weiterer Aspekt ist die Übertragung von Verantwortung an die Kinder. Ein anderer Helfer erzählte, dass die Kinder oftmals unglücklich sind, da sie sich unwichtig fühlen. Diese Aufgabe lässt die Kinder jedoch voll aufblühen, es wird ihnen gezeigt, dass sie gebraucht werden.

Würden Sie die Teilnahme am Sozialpraktikum weiterempfehlen?

Ja, auf jeden Fall. Nach einer Woche in solch einer Einrichtung sinkt die Hemmschwelle und man lernt auf Menschen mit Einschränkungen zuzugehen und sie zu behandeln wie sie behandelt werden sollten, nämlich wie Menschen. Ich würde jedem, der die Chance hat eine solche Erfahrung zu machen, dazu ermutigen diese zu nutzen.

Was möchten Sie sonst noch loswerden?

Ich finde es super, dass mir hier diese Möglichkeit angeboten wurde! Es war eine tolle Erfahrung, den Alltag der Kinder mitzuerleben! Ich möchte der Uzin Utz AG recht herzlich dafür danken.

 

Das Interview wurde im Februar 2017 geführt.

Valentina Kohn, Auslandssemester Wales

Valentina Kohn ist seit dem 01.10.2013 bei der Uzin Utz AG tätig und macht ein duales Studium BWL Fachrichtung Industrie an der dualen Hochschule in Heidenheim. Von Januar bis Ende März 2016 hat sie an der University of South Wales den Studiengang International Business Management besucht und ihren Double-Degree erfolgreich absolviert. Somit hat sie einen offiziellen Abschluss an der University of South Wales.

Wie kam es zu Ihrer Reise nach Wales?

Schon immer interessieren mich andere Länder und Kulturen. So kam es, dass ich nach meinem Abitur ein Auslandsjahr in Australien verbrachte. Als ich erfahren habe, dass ich bei der Uzin Utz AG die Möglichkeit bekomme, einen Auslandsaufenthalt zu absolvieren, habe ich mich sofort darüber informiert und mich für einen längeren Aufenthalt in Wales entschieden. Damit hatte ich die einmalige Chance, Einblick in den Alltag der Menschen zu erhalten und viele Kontakte mit Menschen aus aller Welt zu knüpfen.

Mit welchen Erwartungen und welchem Ziel sind Sie nach Wales aufgebrochen?

Von meinem Auslandsaufenthalt versprach ich mir, viele neue Erfahrungen zu sammeln und neue Leute kennenzulernen, was sich im Nachhinein auch bewiesen hat. Mein Ziel war es, meine Englischkenntnisse zu verbessern. Natürlich war ich auch gespannt, wie der Alltag an der Universität abläuft und was mich sonst noch alles erwartet.

Was haben Sie als die größten Unterschiede zum deutschen Alltag wahrgenommen?

Bereits am ersten Tag hat sich das Vorurteil, dass Studenten an Unis die Anwesenheit bei den Vorlesungen nicht so ernst nehmen, bestätigt. Ich saß mit anderen Studenten aus Deutschland im Vorlesungssaal, bis irgendwann ein Dozent kam, lachte und sagte: „Sie müssen die Deutschen sein“. Anscheinend ist es dort üblich, dass am ersten Tag keine Vorlesungen stattfinden.

Die Lebensmittel bestellten sich die Studenten online, das war total praktisch. Auch stand der Besuch im Pub auf der Tagesordnung, um 17 Uhr sind diese bereits voll, schließen aber auch meistens um 22 oder 23 Uhr. Livemusik gehört in den Pubs dazu.

Was können Sie uns über die Uni erzählen und was waren Ihre Aufgaben?

Im Campus befanden sich ein Fitnessstudio, ein Pub und eine Bibliothek. Unsere Vorlesungen fanden in einem sehr großen Vorlesungssaal statt, anders als in Heidenheim. Die Studenten kamen aus aller Welt wie zum Beispiel aus Katar, Indonesien, Spanien, Frankreich und China - das hat die Vorlesungen bei vielen Themen sehr spannend gemacht.

Was haben Sie in Ihrer Freizeit unternommen?

Ich besuchte die Willkommensveranstaltung der Universität, bei welcher es walisisches Essen gab und ebenso walisische Musik gespielt wurde. Das war wirklich sehr beeindruckend und interessant. Ansonsten habe ich mit meinen Kommilitonen die Küste und die Burgen besucht, sowie den umliegenden Nationalpark besichtigt. Abends haben wir uns oft im Pub bei Livemusik getroffen. Als sich die Möglichkeit ergab für mehrere Tage zu verreisen, sind wir für vier Tage nach London gefahren und haben uns die Stadt angeschaut - natürlich haben wir auch eine Shoppingtour gemacht.

Was waren denn Ihre größten Herausforderungen?

Eine Herausforderung stellten am Anfang die vergleichsweise zu Deutschland unterschiedlich gestalteten Vorlesungen dar. So hatten wir nur drei bis vier Tage in der Woche eine Vorlesung die restliche Zeit wurde von unserer Kursleiterin immer als „library time“ beschrieben. Die Bibliothek war 24 Stunden geöffnet und durchgehend gut besucht. Wir haben uns dort zusammen getroffen um Hausarbeiten zu schreiben, welche anstatt Prüfungen benotet wurden.

Ansonsten war es nicht immer ganz einfach, die walisische Sprache zu verstehen. „Welsh“ wird heute kaum noch gesprochen, dennoch gibt es im Norden noch viele Menschen deren Muttersprache Walisisch ist und welche Englisch als 1. Fremdsprache lernen.

Ortnamen wie Merthyr Tydfil, sind hier üblich. Der längste Ortsnamen ist „lanfairpwll­gwyngyllgogery­chwyrndrobwll­llantysilio­gogogoch“, was so viel heißt wie „Marienkirche (Llanfair) in einer Mulde (pwll) weißer Haseln (gwyn gyll) in der Nähe (ger) eines schnellen Wirbels (chwyrn drobwll) und der Thysiliokirche (llantysilio) bei der roten Höhle (ogo goch)." Wales heißt „Cymru“. Die Durchsagen in der Bahn kommen glücklicherweise auf Englisch und auf Walisisch.

Und was haben Sie für sich mitgenommen?

Viele neue schöne Erfahrungen mit Menschen aus aller Welt, das Studieren an einer Universität und zahlreiche Eindrücke neuer Landschaften.

 

Das Interview wurde im Juli 2016 geführt.

Thomas Pfuhl: Auslandsaufentahlt im Rahmen der Ausbildung

Unser Auszubildender Thomas Pfuhl hat in seinem zweiten Lehrjahr für zwei Wochen unsere Tochtergesellschaft Unipro in Haaksbergen besucht.

Wie kam es zu Ihrer Reise nach Haaksbergen?

Da wir Azubis bei der Uzin Utz AG die Möglichkeit haben einen Auslandsaufenthalt bei einer unserer Tochtergesellschaften zu machen, habe ich mich für die grünste Fabrik Europas, Unipro in Haaksbergen, entschieden. Meine Patin Lena Hausner hat unsere Niederlassung in den Niederlanden das Jahr zuvor besucht und war total begeistert.

Mit welchen Erwartungen und welchem Ziel sind Sie nach Haaksbergen aufgebrochen?

Ich habe noch nie im Ausland gearbeitet und auch das Land hat mich sehr interessiert. Natürlich auch die Kultur und die Arbeitsweise der Niederländer.

Was können Sie uns über Unipro erzählen und was waren Ihre Aufgaben?

Mir war vorher bewusst, dass diese Fabrik die grünste Fabrik Europas ist, aber dass es dort so modern ist, hätte ich nicht gedacht. Alles wirkte sehr hell und transparent und man merkte sofort, dass hier Nachhaltigkeit nicht nur groß geschrieben, sondern gelebt wird. Das Betriebsklima ist hier auch super, alle Kollegen sind sehr nett und freundlich.

Ich war im Marketing und im Produktmanagement tätig. Für das Marketing arbeitete ich meist im Marketinglager an Werbemitteln oder ich übersetzte Anwendungsreferenzen von Arturo-Produkten aus der niederländischen in die deutsche Sprache. Doch auch die Arbeit mit dem Apptivator war eine meiner Aufgaben. Im Produktmanagement konzentrierte ich mich die meiste Zeit auf das Übersetzen von Produktdatenblättern vom Deutschen ins Englische. Doch auch die Kontrolle und Korrektur von Produktdatenblättern war Teil meiner Arbeit. Abgesehen von meinen regulären Aufgaben fand ich auch genügend Abwechslung in anderen Tätigkeiten. So durfte ich zum Beispiel an einem Tag gemeinsam mit Frau Ruthmann und einem Techniker eine Baustelle im deutschen Bitburg besuchen und mir ein eigenes Bild machen, wie die Arbeit mit Arturo Produkten aussieht und wie das Vorgehen dabei ist. Außerdem erhielt ich, im Rahmen des jährlich stattfindenden Arturo-Kundentags, eine große Betriebsführung, inklusive einer Präsentation über die Entstehungsgeschichte und den Bau der neuen Niederlassung, welche meine ersten Eindrücke nur bestätigte. Denn beim Bau und der Planung der Niederlassung wurde jederzeit darauf geachtet, dass möglichst alles den Werten der Nachhaltigkeit entspricht. So besteht das komplette Gebäude zu 60% aus bereits recycelten Materialen und beheimatet damit die „grünste“ Fabrik Europas. Des Weiteren stellten aber auch der Besuch von Herrn Müllerschön und seine Präsentation über GOLD eine willkommene Abwechslung dar.

Was haben Sie als die größten Unterschiede zum deutschen Alltag wahrgenommen?

Ich muss sagen, dass es einige Unterschiede zum deutschen Arbeitsalltag gibt. Zum Beispiel sind die Arbeitszeiten anders, die Mittagspausen sind kürzer. Das Essen war ganz gut. Bei den Niederländern ist es üblich, zum Mittagessen ein Glas Milch und eine Suppe (Senfsuppe) zu essen. Auffallend war, dass alle Mitarbeiter - auch die Chefs - mit dem Vornamen angesprochen werden. Auf meinem Weg zur Arbeit musste ich enge Feldwege passieren, immer in der Hoffnung, dass mir kein Auto entgegen kommt. Außerdem sprach mein Navi nur niederländisch, ich habe mein Ziel jedoch immer erreicht.

Und wie haben Sie Land und Leute erlebt?

Die Leute sind alle sehr offen und freundlich und überall sind Fahrradfahrer unterwegs. So muss man beim rechts abbiegen besser aufpassen, als beim links abbiegen. Die Landschaften sind wunderschön, sehr flach, sehr idyllisch. Man sieht viele Kühe und Schafe, fast wie bei uns im Allgäu.

Was haben Sie in Ihrer Freizeit unternommen?

Da das Wetter zwei Wochen lang sehr verregnet war,  war ich nicht oft unterwegs. An einem Nachmittag habe ich Enschede angeschaut, eine sehr schöne kleine Stadt, in der Nähe von Haaksbergen.

Was waren denn Ihre größten Herausforderungen?

Ich war noch nie zwei Wochen alleine von zu Hause weg. Umso mehr war ich froh, als ich nach der langen Zugfahrt mit dem Taxi an meiner Pension ankam. Die größte Herausforderung war für mich, dass ich mich für die zwei Wochen alleine versorgen musste. Schön war, dass ich ruhig schlafen konnte, ohne von meinem kleinen Bruder geweckt zu werden.

Und was haben Sie für sich mitgenommen?

Ich habe sehr viele neue und interessante Eindrücke erhalten und Erfahrungen gesammelt. Auch habe ich neue Kollegen kennengelernt, ich hoffe hin und wieder Kontakt mit ihnen zu haben.

Was möchten Sie sonst noch loswerden?

Ich finde es toll, dass wir Azubis die Möglichkeit bekommen, ins Ausland reisen zu dürfen. Meine Zeit in Haaksbergen hat mir sehr viel Freude bereitet, sodass ich den anderen Azubis einen Aufenthalt dort nur empfehlen kann. Meinen Kollegen rate ich, falls sich die Möglichkeit ergibt, geschäftlich nach Haaksbergen zu fahren, diese auf jeden Fall anzunehmen, es lohnt sich wirklich. Eines ist sicher, diesen Aufenthalt werde ich nie vergessen. Vielen Dank an alle Beteiligten.

 

Das Interview wurde im Juli 2016 geführt.

 

Christoph Maier: Auslandsaufenthalt im Rahmen der Ausbildung

Abenteuer Shanghai – Leben und Arbeiten im „Reich der Mitte“ Christoph Maier macht seinen Traum bei der Uzin Utz AG wahr und begibt sich in eine der modernsten und einzigartigsten Weltmetropolen

Herr Maier, was hat Sie in das „Reich der Mitte“ – China – geführt? Welche Aufgabe hatten Sie?

Die Homepage von Uzin Shanghai wurde bisher von einer externen Agentur betreut und entsprach nicht unseren CI-Vorgaben, sondern war eher eine Eigenkreation. Dies sollte nun geändert werden. Ich wurde daraufhin gefragt, ob ich Lust hätte, meine Auslandsstation dort zu absolvieren, um die englisch-sprachige Homepage aufzubauen. Daraufhin habe ich einen einwöchigen ausführlichen Typo 3 „Crash-Kurs“ bekommen, um für meine Aufgabe, die Leute vor Ort zu schulen, gewappnet zu sein.

Da haben Sie sich ja richtig ins Abenteuer gestürzt. Wie sind Sie denn sprachlich zurechtgekommen und wie lange waren Sie in Shanghai?

Ich war sieben Wochen vor Ort. Chinesisch spreche ich nicht, habe aber versucht, mir ein paar Wörter anzueignen, so dass ich mich zum Beispiel mit dem Taxifahrer etwas verständigen konnte. Taxis sind in China ein viel genutztes öffentliches Verkehrsmittel wie hierzulande der Bus oder die Straßenbahn, da der Preis verhältnismäßig sehr günstig ist. Und glücklicherweise gibt es ja auch noch hilfreiche Apps, welche mit ein paar Handgriffen die gewünschte Adresse in chinesischen Schriftzeichen angeben. Im Büro sprachen dagegen nahezu alle super Englisch.

Was fällt Ihnen zu Shanghai ein? Was waren Ihre ersten Eindrücke?Shanghai….es ist riesig. Allein die Skyline mit den hohen, modernen Wolkenkratzern ist enorm. Die Stadt hat 24 Millionen Einwohner und vier Millionen Durchreisende. Die Hitze ist sehr drückend, auch nachts. Wir reden hier von einer Durchschnittstemperatur von 38 Grad Celsius bei einer Luftfeuchtigkeit von 85 Prozent.

Mit welcher Erwartungshaltung sind Sie denn in den fernen Osten aufgebrochen?

Ich wollte meine Sprachkenntnisse auf die Probe stellen, aber auch viel von der Kultur mitnehmen und neue Eindrücke gewinnen. Und vor allem: Einmal in einer Weltmetropole leben. Am Anfang ist alles so groß und fremd, aber es gibt so viele tolle Möglichkeiten, die ich einfach genießen wollte.

Welchen Eindruck haben das Land und Leute bei Ihnen hinterlassen?

Die Menschen sind so interessiert und herzlich. Am Flughafen wurde ich gleich von dem Sales-Director Adam Huang herzlichst empfangen. Es kommt aber auch ein bisschen darauf an, wo man sich befindet. In den Vororten von Shanghai fällt man als Ausländer schon eher auf, und die Menschen sind etwas zurückhaltender. In Shanghai selbst gibt es soviel zu entdecken, dass man sich allein dort eine Ewigkeit aufhalten könnte. Daher gab es jedes Wochenende Kulturprogramm, und danach haben wir uns ins Nachtleben gestürzt. Neue Leute – besonders andere Ausländer – lernt man ja schnell kennen. Auch ein Vorteil einer Metropole wie Shanghai.

Und wie war es in Ihrem Arbeitsalltag?

Die Kollegen waren alle sehr offen und haben sich gefreut, wenn ich sie in ihrem Büro besuchte. Die Chinesen selbst sind eher eine hierarchische Lebens- und Arbeitsweise gewohnt. Sie fragen gern nach und lassen sich Entscheidungen absegnen. Dabei arbeiten sie sehr akkurat, schnell und zuverlässig. Außerdem scheint ist es in einer Stadt wie Shanghai ganz normal, dass man einen Anfahrtsweg von einer Stunde und mehr zu Arbeit zurücklegt. In China gibt es kaum ausgebildete Bodenleger, da Handwerksberufe aus historischen Gründen nicht sehr angesehen sind – ein Grund, warum sich die chinesischen Männer gern einen langen Fingernagel wachsen lassen und bei Damen weiße Haut ein Schönheitsideal ist. Damit zeigen sie, dass sie ihr Auskommen nicht mit handwerklichen Tätigkeiten im Freien bestreiten müssen. Das Bodenlegen wird daher auch gern von den Landwirten übernommen, nachdem sie ihre Felder bestellt haben.

Womit haben sie denn so gar nicht gerechnet?

Die Internationalität: McDonald‘s, Burger King und Kentucky Fried Chicken sind ebenso vertreten wie exquisite türkische oder italienische Restaurants. Außerdem gibt es eine große Auswahl an sehr teuren Modegeschäften. Das Erstaunliche dabei ist, dass man sich in einer Luxusstrasse befindet, und kaum biegt man um die Ecke, findet man das absolute Gegenteil. Trotz dieser Unterschiede und der Größe der Stadt fühlt man sich dort zu jeder Tages- und Nachtzeit sehr sicher. Ich habe mich beispielsweise teilweise sicherer gefühlt als in Ulm. Zudem ist Shanghai wesentlich sauberer als ich erwartet hatte.

Angenommen, Sie gehen in ein chinesisches Restaurant in Deutschland und danach in China. Was fällt Ihnen auf?

…dass es große Unterschiede gibt. Die Vielfalt in China ist unglaublich groß. Es gibt Speisen, die man gern isst und sehr lecker sind, aber auch all die Merkwürdigkeiten wie das Tausendjährige Ei oder Hühnerfüße, die man den Gerüchten nach so kennt, die aber nicht alle gleich ungenießbar sein müssen. Viele chinesische Gerichte sind auch ähnlich der uns bekannten chinesischen Küche, jedoch sind in gebackener Ente z. B. nach der Zubereitung immer noch Knochen enthalten, welche neben den Teller oder in ein extra Schälchen geworfen werden. Eine Besonderheit wenn man mit mehreren Personen zum Essen geht ist, dass eine Person für alle Anwesenden mitbestellt und diese Gerichte dann untereinander geteilt werden.

Und wie sieht es in so einer fremden Kultur mit interkulturellen Fettnäpfchen aus?

Es heißt zwar immer, in China sei das Naseputzen verpönt, aber das habe ich nicht so erlebt. Dafür scheint mir dort Schmatzen gang und gäbe zu sein. Wichtig zu wissen: Man gibt kein Trinkgeld. Das würde so viel wie „Hiermit investiere ich in dich, mach es das nächste Mal besser“ bedeuten. Das Geld wie auch Visitenkarten werden zum Ausdruck der Höflichkeit und Wertschätzung immer mit beiden Händen übergeben. Außerdem sollte man selbst in der Unterhaltung etwas bescheidener auftreten, dafür das Gegenüber hinreichend loben. Sonst kann es passieren, dass der Gesprächspartner sehr schnell das Interesse verliert.

Welche Herausforderungen mussten Sie denn sonst noch meistern?

Am ersten Abend habe ich in einer Bar einen Chinesen kennengelernt, der mich gleich für das Wochenende zum Essen mit seiner ganzen Familie eingeladen hat. In China ist das eine besondere Ehre, und der Gastgeber bemüht sich alle möglichen Köstlichkeiten zu servieren. Also gerade die Dinge, die als Europäer etwas gewöhnungsbedürftig sind und somit eine kulinarische Herausforderung darstellen (Hühnerfüße, Seetang, Schafsherz, grundsätzlich Innereien jeglicher Art und vieles mehr). Man sitzt sehr lange und ausgiebig beim Essen, danach geht man aber – aus unserer Perspektive recht abrupt – heim. Gott sei Dank hat mich der neue Freund nebenbei darauf hingewiesen. Darüber hinaus sollte man nie alles aufessen, weil es dem Gastgeber das Gefühl gibt, er hätte nicht genug aufgetischt.

Das sind wirklich viele spannende Eindrücke und kulturelle Unterschiede, die Sie in Shanghai erlebt haben. Welchen Schluss ziehen Sie denn für sich daraus?

Man kann alles meistern, wenn man sich nur traut. Es geht einfach darum, es zu wagen. Mal wird man dabei auch auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Aber dies ist allemal besser als es nie versucht zu haben. Vor allem wird mir diese Freundlichkeit, die mir vollkommen fremde Menschen entgegengebracht haben, immer in Erinnerung bleiben.

Ich kann einen solchen Aufenthalt nur empfehlen. Man nimmt so viele Eindrücke mit und entwickelt ein Bewusstsein dafür, was man an der Heimat hat und lernt dies auch zu schätzen. Ich kann jedem raten, sich nicht von Vorurteilen abschrecken zu lassen. Shanghai ist eine Stadt mit zwei Gesichtern: Arm und reich.

Beim nächsten Mal würde ich aufgrund des Klimas wahrscheinlich eine andere Jahreszeit für meinen Aufenthalt wählen, jedoch werde ich diese sieben wunderbaren Wochen niemals missen möchten.

Ich möchte mich hier nochmal bei allen Beteiligten (Besonderen Dank: Stephan Bayer, Adam Huang, Angelika Seregi, Sabrina Grafe, Marina Braunger und Larissa Gao) bedanken, die mir diese Chance ermöglicht haben. Alles hat super geklappt und es gab überhaupt keine Probleme. Besser hätte ich es mir selbst in meinen Träumen nicht vorstellen können.

Ein Interview über Herr Maiers weiteren Werdegang finden Sie unter "Verlässlichkeit/Berufseinsteiger".

Das Interview wurde im Jahr 2013 geführt.

Steffen Bossler, Fachinformatiker für Systemintegration

Auf welchem Wege haben Sie zu uns gefunden?
Kennengelernt habe ich die Uzin Utz AG auf der Bildungsmesse im Jahr 2014. Dort habe ich von der Ausbildung zum Fachinformatiker erfahren und habe mich daraufhin beworben. Nach meiner Bewerbung wurde ich zu einem einwöchigen Praktikum eingeladen. Während dieser Woche konnte ich viele positive Eindrücke sammeln, sodass ich mich sehr gefreut habe, noch im Jahr 2014 mit dieser praxisorientierten Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration beginnen zu dürfen.

Wie ist Ihr Werdegang?

Mein Abitur habe ich 2012 am Joachim Hahn Gymnasium in Blaubeuren absolviert. Nach meinem 2-jährigen Informatik-Studium an der Universität Stuttgart entschied ich mich für eine Ausbildung im IT-Bereich und habe mich deshalb bei der Uzin Utz AG beworben.

Was bedeutet es bei Uzin Utz Azubi zu sein?
Eine Ausbildung bei der Uzin Utz AG, bedeutet für mich, einen verlässlichen, bodenständigen und internationalen Arbeitgeber mit Perspektiven zu haben. Die Uzin Utz AG unterstützt mich dabei fundierte Kenntnisse zu erlangen, sowie meine persönliche und fachliche Weiterentwicklung voranzubringen. Dabei gelingt es dem Konzern die Balance zu halten, zwischen einer abwechslungsreichen Ausbildung und der Mitgestaltung von Freizeitaktivitäten. Dabei besonders zu erwähnen gilt das jährliche Sommerferien-Programm 2015, das die Uzin Utz AG mit Ihren Auszubildenden für die Kinder der Mitarbeiter organisiert hat und mir sehr viel Freude bereitet hat.

Welche Erwartungen stellt die Uzin Utz AG an die Azubis?

Die Uzin Utz AG gibt uns Auszubildenden das Gefühl ein wichtiger und bedeutungsvoller Mitarbeiter zu sein. Im Gegenzug versuchen wir das mit Engagement, Belastbarkeit, Verantwortung und Teamfähigkeit zurückzugeben.

Und in welchem Bereich sind Sie tätig?

Innerhalb meiner 2-jährigen Ausbildung bin ich überwiegend im IT-Management tätig. Dort kann ich mein Interesse an praktisch konkreten Tätigkeiten, sowie das systematische Eingrenzen, Erkennen und Beheben von Soft- und Hardwareproblemen einbringen. Außerdem darf ich auch meine eigenen Erfahrungen und Eindrücke in anderen Abteilungen sammeln, um die Abläufe innerhalb des Unternehmens genauer verstehen zu können.

Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit am meisten Spaß?

An meiner Ausbildung ist besonders hervorzuheben, dass es kaum Routine gibt. Alle internen Aufträge sind unterschiedlich. Die Möglichkeit mir den Tag selber einzuteilen, anderen eine Hilfe zu sein, sowie Projekte selbständig voranzutreiben und erfolgreich abzuschließen, motivieren mich sehr.
Das positive Klima und die gute Kommunikation innerhalb des IT-Managements macht mir persönlich am meisten Spaß. Eine zusätzliche Abwechslung bietet meine Mitarbeit bei JuzinIOR, unserer Ausbildungsfirma. Hier gestalten die Auszubildenden für die Mitarbeiter der Uzin Utz AG monatliche Verkaufsaktionen.
 
Was macht denn das Arbeiten bei der Uzin Utz AG so besonders?
Vor allem das respektvolle Miteinander, sowie das Vertrauen in meine Tätigkeit erleichtern mir meinen Alltag sehr. Durch einen dynamischen und abwechslungsreichen Aufgabenbereich ermöglicht mir die Uzin Utz AG mich bestmöglich weiterzuentwickeln und zu fördern. Der Teamgeist der Kollegen und die Möglichkeit mit allen offenen Fragen zu Ihnen zu kommen macht die Ausbildung bei der Uzin Utz AG zu etwas besonderem.


Das Interview wurde im Januar 2016 geführt.

Chris Gansloser, Chemikant

Seit wann sind Sie bei der Uzin Utz AG und was sind Ihre Aufgaben?
Ich habe im September 2015 meine Ausbildung zum Chemikanten bei der Uzin Utz AG begonnen. Meine Aufgaben als Chemikant sind sehr vielseitig, allgemein lässt sich sagen, dass ich die helfende Hand in der Produktion bin.

Was bereitet Ihnen besonders Freude?
Ich finde es toll, dass wir Azubis verschiedene Bereiche kennenlernen, das macht die Arbeit sehr abwechslungsreich. Am liebsten arbeite ich in der Maschinenhalle, in welcher der Kleber produziert wird.

Was bedeutet es Azubi bei der Uzin Utz AG zu sein?
Seine Ausbildung bei der Uzin Utz AG zu machen, ist wirklich toll. Wir Azubis werden zu jeder Zeit tatkräftig unterstützt und in unserer eigenen Azubifirma JuzinIOR können wir zeigen, dass wir bereits eigenständig arbeiten können. Das finde ich besonders gut!

Wie ist Ihr Werdegang?
Zuerst habe ich ein Lehramtstudium angefangen, aber das war mir zu theoretisch. Viel lieber wollte ich im Bereich der Chemie arbeiten, da ich mich sehr für die Chemie interessiere. Somit ist diese Ausbildung perfekt für mich.

Was möchten Sie am Schluss noch loswerden?
Bei der Uzin Utz AG sind alle Kollegen sehr nett und hilfsbereit. Ich bin sehr glücklich hier meine Ausbildung machen zu können.

 

Das Interview wurde im Januar 2016 geführt.

 

 

Marc Bierer: Auslandsaufenthalt im Rahmen der Ausbildung

Vier spannende Wochen verbrachte unser Kollege Marc Bierer im Rahmen seiner Ausbildung bei unserer Tochtergesellschaft, der Uzin Ltd in England.

Wie kam es zu Ihrer Reise nach England?

Im Rahmen meines dualen Studiums ermöglichte mir die Uzin Utz AG einen vierwöchigen Auslandsaufenthalt in einer unserer Tochtergesellschaften. Auf Grund der englischen Sprache fiel meine Wahl rasch auf die Uzin Ltd in Rugby.

Mit welchen Erwartungen und welchem Ziel sind Sie nach Rugby, Warwickshire aufgebrochen?

Erwartungen hatte ich eigentlich keine. Ich war viel mehr gespannt und aufgeregt, da ich vor meinem Abflug erfahren habe, dass ich dort das CRM-System implementieren soll und diesbezüglich erst in England gebrieft wurde. Neben dieser Aufgabe war mein Ziel, dass ich in den vier Wochen möglichst viel von der Arbeits- und Lebensweise und Eigenheiten der Engländer erfahren kann.

Was haben Sie als die größten Unterschiede zum deutschen Alltag wahrgenommen?

Einen großen Unterschied gab es bereits schon am Morgen, denn das warme, so genannte Full English Breakfast differenziert sich mit gebackenen Bohnen, Wurst, Bacon, Kartoffelpuffer und Ei deutlich von unserem deutschen Frühstück. Des Weiteren ist der Arbeitsbeginn um 9 Uhr in England sehr spät und die Pausen finden nicht wie in Deutschland zu einer geregelten Uhrzeit statt, sondern können individuell gemacht werden. Die Esskultur hat mich zunächst sehr überrascht. Als ich an meinem ersten Abend Fish & Chips kaufte und gefragt wurde ob ich Essig über meine Chips haben möchte. Ich war positiv überrascht, da dies eine deutlich süßere Art von Essig ist und so habe ich es die folgenden Male sehr genossen.

Was können Sie uns über unser Beteiligungsunternehmen in Rugby erzählen und was waren Ihre Aufgaben im Unternehmen?

Zunächst war ich sehr über die Größe der Tochtergesellschaft überrascht, die mit neun Innendienstmitarbeitern und 14 Außendienstmitarbeitern kleiner war als zu Beginn erwartet. Jedoch lernte ich dies während meines Aufenthalts sehr zu schätzen, da dadurch eine sehr angenehme und schon fast familiäre Atmosphäre zustande kam. Außerdem hatte ich das Glück einige Außendienstmitarbeiter kennenzulernen.

In der Tochtergesellschaft war ich zum einen für die Vorbereitung der Implementierung des CRM’s in England zuständig. Wobei mein Part die Sammlung und Überarbeitung der Kundendaten aus unterschiedlichen Datenbanken sowie den Außendienstmitarbeiten und die Übersetzung fehlender Teile des CRM’s umfasste. Zum anderen durfte ich verschiedene Tätigkeiten in der Buchhaltung sowie dem Marketing erledigen.

Und wie haben Sie Land und Leute erlebt?

Die englischen Kollegen waren sehr nett und hilfsbereit und haben mich auch in meiner Freizeit sehr unterstützt. Beginnend bei der morgendlichen Mitfahrgelegenheit zum Büro, dem Fahrrad, das mir eine Kollegin geliehen hat und den Tipps für ein schönes Wochenende, war ich immer bestens versorgt.

Die Engländer an sich haben, wie man es erwartet, eine sehr höfliche und korrekte Art. Jedoch zeigte sich schon nach kurzer Zeit der spezielle Humor, der mich immer wieder zum Lachen brachte.  Bei den Fußball-Fans wird diese feine englische Art eben mal kurz vor dem Stadion vergessen und sorgte für eine wahnsinns Stimmung!

Besonders aufgefallen ist mir die multikulturelle Gesellschaft, von der ich sehr beeindruckt war. Ich konnte auf meinen Wochenend-Trips immer wieder Menschen aus verschiedenen Ländern kennenlernen. Das hatte ich zu Beginn nicht erwartet.

Was haben Sie in Ihrer Freizeit unternommen?

In meiner Freizeit habe ich die Stadt Rugby mit meinem „Leih-Fahrrad“ erkundet, war in der Stadt unterwegs, war joggen oder mit meiner Kollegin im Fitness Studio. In der zweiten Woche meines Aufenthaltes durfte ich sogar handwerklich aktiv werden, da ich den platten Reifen meines geliehenen Fahrrads reparieren musste. An den Wochenenden plante ich Sightseeing-Trips in die Fußballstädte Birmingham, Liverpool, Manchester und London. Dabei habe ich, u. a. auch aufgrund der regnerischen Verhältnisse, etliche Museen besucht, ein Premier League Spiel des Aston Villa angeschaut sowie eine Jack the Ripper und eine London Dungeon Tour gemacht. In Birmingham und London wurden die Sightseeing-Touren äußerst individuell gestaltet, da ich in Birmingham drei junge Engländer im Hostel kennen lernte mit welchen ich vom Uni-Campus bis hin zu einem American Football Spiel äußerst viel erlebte. In London hatte ich durch die Bekanntschaft mit einem indischen Zimmerkollegen die Chance eine indisch angehauchte Stadt-Tour zu machen, welche super viel Spaß gemacht hat.

Was waren denn Ihre größten Herausforderungen?

Zu Beginn eines Gesprächs war es immer wieder eine Herausforderung die Leute zu verstehen und sich auf den individuellen britischen oder irischen Akzent einzustellen. Außerdem waren es eher kleinere Herausforderungen, wie sich an den englischen Straßenverkehr zu gewöhnen, da es dort äußerst hektisch zugeht und der Linksverkehr zu Beginn eine besondere Herausforderung darstellte. Ich kann von Glück reden, dass ich immer heil von meinem Rad absteigen konnte, denn in der ersten Woche erwischte ich mich des Öfteren auf der falschen Straßenseite.

Und was haben Sie für sich mitgenommen?

Zum einen eine spezielle Freundschaft zu meinem indischen Mate, den ich in London kennen lernen durfte und zum anderen vier Wochen voller besonderer Eindrücke. Außerdem die Erfahrung, dass es großen Spaß macht in einem anderen Land zu arbeiten und den Umgang dort zu erfahren.

Hierfür ein herzliches Cheers an die englischen Kollegen sowie die Uzin Utz AG für die Ermöglichung eines solchen Aufenthalts.


Das Interview wurde im November 2015 geführt.

Sibel Aral: über Praktikum zum Ausbildungsplatz Industriekauffrau

Auf welchem Wege haben Sie zu uns gefunden?

Ich habe die Uzin Utz AG bereits im Februar 2014 auf der Bildungsmesse kennengelernt. Als ich dann auf der Homepage von einer Praktikumsstelle erfuhr, habe ich mich sofort beworben. Es hat mich sehr gefreut einen Praktikumsplatz bei einer so guten Firma zu bekommen.

Wie ist Ihr Werdegang?

Zuerst habe ich 2 Jahre Wirtschaftsinformatik in Weingarten studiert. Doch mit der Zeit habe ich festgestellt, dass dieser Studiengang nicht meiner Vorstellung entspricht. Auf der Bildungsmesse 2014 wurde ich beim Gespräch mit unserer Personalreferentin Angelika Seregi auf die Uzin Utz AG aufmerksam und entschied mich dort ein Praktikum zu absolvieren.

Im April 2015 habe ich dann mit meinem Praktikum als Assistentin in der Anwendungstechnik begonnen. Mit Hilfe diverser praktischen Produktschulungen konnte dabei die Produktpalette näher kennenlernen. Dies war ein toller Start für mich! Im Anschluss daran, habe ich im September 2015 meine Ausbildung zur Industriekauffrau begonnen.

Was bedeutet es bei der Uzin Utz AG Azubi zu sein?

Die Uzin Utz AG ist für mich ein sehr guter Ausbildungsbetrieb, weil man hier super betreut wird. Wir Azubi’s werden von den Kollegen sehr wertgeschätzt. Unsere Ideen und Meinungen werden gerne gehört und in Entscheidungsprozesse mit eingebracht. Die Ausbildung ist sehr abwechslungsreich, da wir Azubis verschiedene Abteilungen durchlaufen und somit viele Arbeitsprozesse kennenlernen.

Wie viele Azubis sind zurzeit am Standort in Ulm und was können Sie uns über die Azubifirma sagen?

Zurzeit sind wir am Standort Ulm insgesamt 22 kaufmännische und gewerbliche Azubis. Unsere Azubifirma, das Unternehmen im Unternehmen, heißt JuzinIOR. Jeden Mittwoch treffen sich alle Azubis um die anfallenden Aufgaben zu bewältigen. Wir planen monatlich verschiedene Aktionen und führen diese durch. Zudem betreuen wir den Snackautomaten in der Kantine und haben unsere eigene Buchhaltung. Wir können hierbei die betrieblichen Abläufe selbst organisieren und erlernen. Der Vorteil ist, dass wir mit den Prozessen vertraut werden und diese in unserer späteren Arbeitswelt anwenden können.

Welche Erwartungen bzw. Wünsche haben Sie als Azubi?

In meiner weiteren Ausbildungszeit hoffe ich, dass ich weiterhin so gut in den jeweiligen Abteilungen aufgenommen und unterstützt werde. Außerdem wünsche ich mir, dass ich meine Ausbildung erfolgreich abschließen werde und bei der Uzin Utz AG meinen festen Platz finde.

Was schätzen Sie an der Uzin Utz AG als Arbeitgeber besonders?

Schon von Anfang an habe ich festgestellt, dass hier bei der Uzin Utz AG alle Mitarbeiter sehr geschätzt werden. Das finde ich sehr wichtig, außerdem führt das zu einem guten Betriebsklima.

Was möchten Sie zum Schluss noch loswerden?

Ich bin sehr froh hier arbeiten zu dürfen und hoffe, mich hier weiterentwickeln zu können.

 

 

 

 

Das Interview wurde im Oktober 2015 geführt.

Lisa Saussele, Duales Studium BWL

Auf welchem Wege haben Sie zu uns gefunden?

Nach meinem Abitur und einem einjährigen Aufenthalt als Au-pair in Australien habe ich bei der Uzin Utz AG im Juli 2011 mit einem Praktikum im Bereich Vorstandsassistenz begonnen. Dort habe ich an verschiedenen Projekten wie dem „100-jährigen Jubiläum“ und dem „Tag der offenen Tür“ mitgewirkt. Dies war ein toller Start! mit vielen Einblicken. Anschließend habe ich im Oktober mein duales Studium BWL-Industrie in Verbindung mit der Dualen Hochschule in Heidenheim aufgenommen.

Was bedeutet es bei Uzin Utz Azubi zu sein?

Jeder Auszubildende wird von den Kollegen wertgeschätzt. Man kann seine Ideen und Meinungen frei heraus äußern und so in das Unternehmen einbringen. Dabei wird man gefördert, erfährt viel Neues und erhält die volle Unterstützung der Kollegen. Das ist immer noch nicht selbstverständlich in der Azubi-Welt.

Welche Erwartungen stellt die Uzin Utz AG an die Azubis?

Die Ausbildung bei der Uzin Utz AG ist sehr vielseitig und spannend – von der Einführungswoche, in der man auch die anderen Auszubildenden kennenlernt, über den Arbeitsalltag, bis zum jährlichen Azubi-Ausflug. Von Anfang an wird den Azubis viel Vertrauen entgegengebracht und Verantwortung übertragen. So bekommt man die Chance sich zu verwirklichen und weiterzuentwickeln.

Auch bei der Junioren-Firma JuzinIOR, dem Unternehmen im Unternehmen, erhält man tolle neue Einblicke und lernt im Team zu arbeiten. Ein großes Projekt von JuzinIOR ist zum Beispiel die eigenständige Organisation der Bildungsmesse, die alle zwei Jahre in Ulm stattfindet.

Und in welchem Bereich sind Sie tätig und was macht Ihnen besonders Freude daran?

In meinen Praxisphasen habe ich fast jede Abteilung durchlaufen, um einen guten Gesamtüberblick über das Unternehmen zu bekommen. Einen Monat lang durfte ich sogar bei der englischen Tochtergesellschaft Uzin Ltd. in Rugby, Warwickshire, mitarbeiten. Auch habe ich die Abteilung Personalmanagement für ein halbes Jahr unterstützt. Dort hatte ich meinen eigenen Verantwortungsbereich und war für das Bewerbermanagement zuständig. Das war super! Im Moment schreibe ich meine Bachelorarbeit bei der Marke Wolff in Vaihingen/Enz.

Wussten Sie in der Schule, was auf Sie zukommt?

Am Anfang war alles neu für mich und eine ganz andere Herausforderung als in der Schule. Aber die Kollegen und die anderen Auszubildenden haben mich von Beginn an toll aufgenommen. So konnte ich mich schnell in das Unternehmen integrieren.

Was schätzen Sie an der Uzin Utz AG als Arbeitgeber?

Es macht Spaß in diesem Unternehmen Auszubildende zu sein, da alle Mitarbeiter hier viel Wertschätzung erfahren und einfach eine tolle Arbeitsatmosphäre herrscht!

 

Das Interview wurde im Jahr 2012 geführt. Inzwischen ist Frau Saussele Marketingmanagerin bei Pallmann.

Anita Kübek, Industriekauffrau mit Zusatzqualifikation

Zwei spannende Wochen verbrachte unsere Kollegin Anita Kübek im Rahmen Ihrer Ausbildung bei der Uzin Ltd in England.

Wie kam es zu Ihrer Reise nach England?

Im Rahmen der Ausbildung bei der Uzin Utz AG darf jeder Auszubildende eine Tochtergesellschaft im Ausland für zwei Wochen besuchen und dort mitarbeiten.

Da ich die englische Sprache sehr mag fiel meine Wahl schnell auf England. Und so hieß es bald: Auf nach England!

Mit welchen Erwartungen und welchem Ziel sind Sie nach Rugby, Warwickshire aufgebrochen?

Erwartungen hatte ich eigentlich keine. Ich wollte mich eher überraschen lassen was auf mich zu kommt und selbst erleben wie zum Beispiel die Arbeitsweise in England ist, wie die Kolleginnen und Kollegen bei der Uzin Ltd. Sind und ob es Unterschiede zu Deutschland gibt. Außerdem war ich gespannt auf die englische Lebensweise und was diese besonders macht. Ein festes Ziel hatte ich jedoch - ich wollte unbedingt ein „full english breakfast“ probieren! ;-)

Was waren für Sie die eindrücklichsten Erlebnisse?

Dass es fast nie regnete - das hat mich wirklich überrascht! Und auch wie anders ein Arbeitstag dort abläuft. Zum Beispiel fängt der Arbeitstag erst um 9 Uhr an und auch die feste Mittagspause zwischen 12 und 13 Uhr wie in Deutschland gibt es nicht.Daran musste ich mich wirklich erst gewöhnen.

Welche Aufgaben durften Sie in unserem Beteiligungsunternehmen erledigen?

Da ich in Deutschland schon länger im Kundenservice arbeite, kenne ich mit diesen Abläufen sehr gut aus. Daher war es meine Aufgabe die Vorlagen für die kaufmännischen Vorgänge in SAP zu überarbeiten und zu erneuern.

Spannend war auch ein Besuch im Logistikzentrum von Dachser, wo die Ware der Uzin Ltd. gelagert ist. Durch eine persönlich Führung konnte ich erst sehen, wir groß dort alles ist und wie die Ware an den „Mann“ gebracht wird.

Und wie haben Sie Land und Leute erlebt?

Die Menschen, allen voran meine Kollegen dort sind wirklich klasse. Was mich aber am meisten beeindruckt hat ist der äußerst höfliche Umgang miteinander. Wahrscheinlich eine Auswirkung der monarchischen Landesführung. Es war sehr interessant zu erleben, dass ich mit „Lady“ oder „Madam“ angesprochen wurde - „very british“! Auch die Umgebung um Rugby ist bemerkenswert. Überall grünt und blüht es und mir kam es vor, als ob die Natur dort etwas schneller ist als hier bei uns in Deutschland.

Was haben Sie in Ihrer Freizeit unternommen?

Da ich bei einer Kollegin wohnte, habe ich viel mit ihr und ihrer Familie unternommen, wie Ausflüge in der Gegend oder zum „full english breakfast“ gehen. Außerdem bin ich für einen Tag nach Warwick gefahren um mir das Schloss dort anzusehen. Es ist eines der am besten erhaltenen Schlösser, sieht traumhaft aus und bietet sehr viel Unterhaltung. Es gab zum Beispiel eine Greifvogelvorführung, historische Katapultshows, Dungeon, Bogenschiessen, uvm. Das war richtig super!

Zum Abschluss war ich dann noch fürs Wochenende in London.

Was waren denn Ihre größten Herausforderungen?

Die größte Herausforderung war eigentlich, den ausgeprägten britischen Akzent mancher Leute zu verstehen. Hier kam es hin und wieder doch zu sehr lustigen Situationen!

Und was haben Sie für sich mitgenommen?

Ganz viel Tee!

Und natürlich die Erinnerung an zwei wunderschöne Wochen voller positiver Eindrücke. Es war ein tolles Erlebnis, welches ich nie vergessen werde. Dafür ein herzliches Dankeschön an meine tollen Kollegen der Uzin Ltd. die meinen Aufenthalt so super gemacht haben und natürlich an die Uzin Utz AG, die mir dies ermöglicht hat. Cheers!!!

 

Das Interview wurde im Jahr 2015 geführt. Inzwischen ist Frau Kübek Sachbearbeiterin im Kundenservice.